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Wie ich einmal Promi-BB guckte...

Freunde,


ich habe es getan. Ich habe es wirklich getan. Aber – und das möchte ich bitte zu meiner Verteidigung dazu sagen – auch nur, weil ich krank bin und so was wie „ausschlafen“ kann...


22:15h, mitten in der Woche. Man könnte so viele Dinge tun. Fenster putzen (gäbe immerhin keine Schlieren), den Brockhaus auswendig lernen (wird hier jedoch schwierig aus Ermangelung einer Brockhaussammlung) oder zum wiederholten Male eine Folge von Friends gucken. Alternativen sind vorhanden.


Doch ich wollte es wissen, dieses Gefühl das man hat, wenn man es mit eigenen Augen gesehen hat. Was wird mich erwarten? Ekel? Scham? Freude? Begeisterung?


22:15h, Sat 1. „Promi“-Big Brother. Da werden also 12 „Prominente“ in ein Haus mit zwei Bereichen eingefercht und man wartet eigentlich nur darauf, dass sie sich irgendwann an die Gurgel gehen. Ich spoiler mal: Sie tun es ungefähr ab Folge 2 und es endet erst mit dem Auszug des letzten Bewohners.


Doch wer sind diese 12 „Prominenten“? Hier eine kleine Zusammenfassung:


  • Willi Herren. Schauspieler. Und Ballermann-Sänger. Als wirklich großer Lindenstraßen-Fan der ersten Stunde (kein Scherz!) ist mir er natürlich bekannt. Vielleicht mag ihm das einer mal bei Gelegenheit stecken, aber im Haus sind Kameras und die sehen ALLES. Und somit sieht auch der Zuschauer Dinge, die er so nicht sehen wollte. Auf der anderen Seite weiß ich natürlich auch nicht, was der hiesige BB-Gucker zu Hause überhaupt noch zu sehen bekommt, da ist also des einen Freud des anderen Leid...

  • Claudia Obert. Unternehmerin. Sie hat wohl auch schon beim Perfekten Promi Dinner mitgemacht. Nun also Promi-BB... So tief kann man sinken. Ich weiß ja nicht, was Frau Obert so genau beruflich macht, aber ihrem Alkohlgenuss nach zu urteilen irgendwas mit Wein und Champagner. Oder Alkohol generell.

  • Steffen van der Beck. Keine Ahnung, welche Art von Beruf er sich auf die Stirn schreiben kann, aber er ist der Ex von Jenny Elvers und das alleine scheint ausreichend, um als „Promi“ durchzugehen. Ein Schelm der Böses denkt, dass sich da der ein oder andere dann aber auch „Promi“ schimpfen darf, weil er mal über die Elvers gerutscht, die Elvers auf einen alkohlfreien Cocktail eingeladen hat...

  • Sarah Kern. Diese Plastikbarbie auf zwei knöchrigen Beinen... Was diese Dame monatlich an Make-up und echt schlecht ausgeführten Schönheits-OPs ausgibt, muss den Wert eines Eigenheims um ein Vielfaches übersteigen. Spätestens an Tag 2 muss der regelmäßige Zuschauer sich erschrocken gefragt haben, wer denn dieses Auslaufmodell mit Gummischlauch im Gesicht sei.

  • Eloy de Jong. Ehemaliges Boyband Mitglied von Caught in the Act. NATÜRLICH kenne ich ihn! Ich hatte Poster von ihm in meinem Zimmer. Und CD's. Und ich mag ihn und werde kein böses oder gar schlechtes Wort über ihn verlieren.

  • Evelyn Burdecki. Bachelor-Kandidatin. Ein Format, welches ich definitiv niemals schauen werde, da es mir absolut schleierhaft ist, warum sich halbwegs intelligente Frauen an einen schmierigen Typen ranmachen und ihre Mütter sich – zu Recht!!! - fragen, was in der Erziehung falsch gelaufen ist. Nachdem ich jetzt aber Evelyn Burdecki „kennenlernen“ durfte, weiß ich, dass man weder für den Bachelor noch für sonstige Formate dieser Art so etwas wie Intelligenz benötigt. Und auch Leonardo DiCaprio (sie haben sich angeblich recht gut „verstanden“...) muss sich gedacht haben „Dumm fickt gut“.

  • Jens Hilbert. Unternehmer. Mein heimlicher Favorit. Bei ihm schießt mir sofort die Milch ein und ich möchte ihn drücken, wie einen zu groß geratenen, viel zu dünnen Teddybär. Er ist wahrscheinlich der Einzige, dem das Geld egal ist (sollte er gewinnen, möchte er es spenden; habe Sat 1 bereits meine Kontodaten zukommen lassen, damit das auch schnell geht).

  • Dominik Bruntner. Mister Germany. Für den Bachelor hat es wahrscheinlich nicht gereicht, dann also Promi-BB...

  • Milo Moiré. Künstlerin. Nackt-Künstlerin um genau zu sein. Ja, sie hat schöne Brüste (Frau Kern, SO geht das!), aber das war es dann auch schon. Ach, und ihr schweizer Akzent ist ganz niedlich.

  • Sarah Knappik. Auch bekannt als Sarah Dingens. War schon im Dschungel-Camp und somit eigentlich bestens vorbereitet im Umgang mit schleimigen Kakerlaken Menschen. Und sie hat's wieder verbockt. Wobei ich glaube, dass das arme Ding nur A sagen muss und man legt ihr B in den Mund.

  • Maria Hering. Die hat noch nicht mal eine Berufsbezeichnung. Aber sehr, sehr große Brüste. War für Sat 1 ausreichend und scheint der Garant für eine „Promi“-Laufbahn zu sein.

  • Zachi Noy. Schauspieler. Wirklich. Wer kennt sie nicht, die guten, alten Eis am Stiel Filmchen. Hat man bei vielen Männern die Hoffnung, dass sie im Alter immer attraktiver werden (George Clooney ist das beste Beispiel dafür), ist diese Rechnung bei Zachi Noy leider nicht aufgegangen.


Ich habe den Abend überlebt. Mit einem Gefühl der Fassungslosigkeit. Fassungslos über die Kandidaten, aber auch fassungslos über mich, dass ich diesen Abend ohne jeglichen Alkohol oder gar Drogen überstanden habe.


Um diese verstörenden Bilder – sie werden mich noch lange verfolgen - wieder aus meinem Kopf zu bekommen, widme ich mich jetzt meiner Game of Thrones Staffel.


In diesem Sinne...







1 Kommentar 24.8.17 10:15, kommentieren

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Die Sache mit den Veganern...

Freunde,

entgegen meiner Natur äußere ich mich selten zu Themen die die Politik umfassen (ich sehe es als Bürgerpflicht an, wählen zu gehen; is' nämlich 'n Privileg...), das Thema Stillen aufgreifen (ich habe mich damals bewusst dagegen entschieden und potzblitz, das Kind lebt immer noch) oder die sich um Fußball handeln (seien wir ehrlich: ALLE männlichen Fußballspieler sind Pussys).

Aber Veganer bzw. Veganismus? Nein, das lässt mich irgendwie nicht los. Um eins klar zu stellen: Ich kenne wirklich echte Veganer. Und das komische an denen ist, die sind wirklich völlig normal und alles andere als belehrend. Die mag ich. 

Doch diese andere Sorte Veganer, die man auf Partys kennenlernt, die mag ich nicht... Da kann die harmlose Frage "Sind da Eier im Kuchen" schon mal zur Todesfalle werden... Ich übertreibe? Ja, da neige ich zu, doch in diesem Fall nicht. Folgender Dialog fand statt:

"Sind in dem Kuchen Eier?"
"Na klar! Warum denn nicht?"
"Keine Ahnung, irgendwie hatte ich im Kopf, du würdest keine tierischen Produkte essen."

So weit so gut... Plötzlich ein Satz von vorne: "Wäre ein Kuchen ohne Eier so schlimm?!"

Dieser leicht aggressive Unterton ließ mich aufhorchen. Am liebsten hätte ich gesagt: "JEPP, WEIL SCHMECKT NICHT."

Jetzt bin ich aber gut erzogen und möchte NATÜRLICH keinen Streit vom Zaun brechen (*die Familie kichert sich lauthals einen*) und habe völlig diplomatisch gesagt: "Jeder wie er mag."

Außerdem, das muss hier objektiv gesagt werden, habe ich noch nie einen Kuchen ohne Eier gegessen und kann das eigentlich gar nicht beurteilen.

Liebe Veganer, esst doch bitte was oder wen ihr wollt. Ehrlich. Es ist mir völlig egal. Aber mein Körper muss genährt werden. Der war sehr teuer in der Anschaffung. Und dazu gehört auch Fleisch. Und Eier. Und Milch. Und Schokolade aus Milch. Und Zucker natürlich, aber das ist ein anderes Thema.

Und mein Reichtum fühlt sich nunmal am wohlsten in einer echten Ledergeldbörse.

Mitunter hatte ich jetzt die Möglichkeit, mit echten Hühnern zu sprechen, die mir versichert haben, dass es ihnen nichts ausmacht, wenn man ihre Eier isst. 

So, und nun wartet hier noch ein leckeres Stück Vollmilchschokolade auf mich.

Bleibt friedlich miteinander

:-)

3 Kommentare 14.8.17 20:54, kommentieren