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Laufen - eine dicke Frau startet den Selbstversuch

Freunde,

während ich diese Zeilen tippe, steht neben mir ein leckeres, kaltes Glas Cola und ein Schokohase, der nur darauf wartet, vertilgt zu werden. Habe ich mir beides aber verdient, da ich SELBSTREDEND beim Sport war. Ich war auch in der letzten Zeit brav beim Sport. 

In der Zwischenzeit schaffe ich bereits sechs Kilometer in einer guten Stunde. Gut, während einer solchen Einheit überlege ich immer mal wieder, ob ich mal eben auf's Laufband brechen soll oder aber der Kreislauf sich vorher bereits verabschiedet. Da allerdings beides für ziemlich viel Aufsehen sorgen würde, habe ich mich bisher immer dagegen entschieden.

Trainer Roland, der übrigens immer noch UNGLAUBLICH gut aussieht mit den kurzen Haaren, scheint zufrieden zu sein. Zumindest meckert er nicht.

Aber während man, also ich, da nun also so auf dem Laufband rumlaufe, habe ich Zeit. Zu viel Zeit, denn ich der Sportler an sich ist durchaus ein kleines Phänomen... 

Kategorie 1: Der Supersportler. Der Supersportler zeichnet sich dadurch aus, dass er streng sein Programm durchzieht, aber nicht danach aussieht. Das Haar sitzt, Schweißdrüsen besitzt er nicht und auch ein rotes, angestrengtes Gesicht sucht man vergebens.

Kategorie 2: Der Jane Fonda Gedächtnis-Sportler. Diese Kategorie wird, wie es der Name bereits verrät, in erster Linie von Frauen besetzt. Besonderes Merkmal: der Trainingsdress mit dem obligatorischen Schweißband, die Frisur ordentlich drum rum drappiert, um die Stirn. Ich gebe es zu, ich wusste nicht, dass es die Dinger noch im freien Verkauf gibt...

Kategorie 3: Der Pumper. Den Pumper gibt es in JEDEM Studio. Manch' einer macht diesem Namen wirklich Ehre, jedoch halten sich auch die kleinen Jungs mit Hühnerbrust für solch' einen... Irgendwann werde ich einen mal ansprechen und darauf hinweisen, dass ein Muscle-Shirt (die scheint es übrigens im selben Laden wie die Stirnbänder zu geben) niemanden zum Pumper macht.

Kategorie 4: Kategorie ist die Kategorie, unter die ich falle. Eine wirkliche Bezeichnung kann man dieser Kategorie nicht wirklich geben, denn "Sportler" dieser Kategorie besitzen zwar eine Jogginghose, nutzen diese jedoch in erster Linie um sonntags damit vor dem TV zu fläzen. In einem Arbeitszeugnis würde wahrscheinlich stehen "Hat sich stets bemüht... Den Sportler der Kategorie 4 erkennt man bereits beim betreten des Fitnesstempels. Er zeichnet sich nicht nur mit bereits erwähnter Jogginghose aus, man erkennt ihn auch an dem wahllos ausgesuchten T-Shirt und dem hochroten Kopf.

Trotz all' dieser unterschiedlicher Menschen haben wir (so weit ist es schon, dass ich mich zur Sportlergemeinde zähle) eins gemeinsam: Den Sport. Der eine liebt ihn, der andere hasst ihn. Meine Meinung dazu ist wahrscheinlich irgendwo dazwischen...

In diesem Sinne, mein Schokohase wartet auf mich. 

30.3.15 21:34
 
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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Herr Bauer (23.4.15 09:04)
Na dann gehöre ich wohl zur Kategorie 3

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