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Sie schreibt mal wieder...

Freunde,


ich werde immer wieder gefragt, wann ich denn mal wieder meinen Blog fortführe...


Nun ja, das ist nicht ganz einfach, denn man braucht ja erstmal Themen, über die man schreiben kann. Meist schreibe ich über Dinge, die mich ärgern oder über die ich mich aufrege. Wer jetzt denkt, ich hätte mich in den letzten Monaten nicht aufgeregt, der irrt. Ich kann mich über nahezu alles aufregen. Ach, was sage ich! Ich rege mich grundsätzlich über alles auf. Familie zum Beispiel. Die kann man sich bekanntlich nicht aussuchen (und jeder aus meiner Familie darf sich nun aussuchen, ob er/ sie/ es vielleicht selbst damit gemeint ist). Aber ich möchte hier niemanden öffentlich bloßstellen und außerdem versuche ich wirklich immer, noch einen Hauch von Witz in mein Geschreibsel einzubringen.


Was ist also in den letzten Monaten passiert? Ich spoiler ganz kurz: Berühmt bin ich immer noch nicht. Was mehr als skandalös ist, denn immerhin habe ich mich im September 2017 mit einem verrückten Haufen Weibern durch Schlamm und Dreck gewühlt und das RTL Morgenmagazin hat mich mit vollem Körpereinsatz (liebe Grüße an Pierre an dieser Stelle) begleitet. Ja, der Muddy Angel Run... Nein, ich werde das nicht nochmal machen. Ich hasse Dreck. Und Schlamm. Und dreckiges Schlammwasser. Und Kälte. Nein, Kälte ist so gar nicht meins. Gut. Hitze jetzt auch nicht. Wetter. Wetter generell mag ich nicht. Ich bin also quasi die Deutsche Bahn unter den Menschen. Denn die mag Wetter bekanntlich auch nicht.


Aber ich bin jetzt auch bei Twitter (gut, schon länger...) und habe sage und schreibe ganze 28 Follower. Auch die Sache mit den Hashtags und Instagram funktioniert ganz supi. Aber eines müssen mir diese super hippen Influencer bitte erklären: Warum zur Hölle filmt bzw. fotografiert man seine Füße?! Ich verstehe es nicht. Seien wir ehrlich, Füße sind so ungefähr das hässlichste am menschlichen Körper. Neben dem männlichen Geschlechtsorgan, welches auch wirklich so überhaupt nicht schön, wenn auch praktikabel ist, aber das würde jetzt hier in eine nicht jugendfreie Richtung gehen...

Also Füße. Warum? Selbst mit einem schönen Lack auf den pedikürten Zehen erschließt sich mir dieser Sinn nicht.

Wenn ich meine Füße beim Gang über die nassen Fliesen des Schwimmbades filmen würde, sähe es eher so aus, als ginge ein Manatee zur Schlachtbank. Nichts gegen Manatees! Müsste ich mich als Tier beschreiben, wäre es ungefähr ein solcher Wortlaut: „Ich bin eine Gazelle gefangen im Körper eines Manatees“. Oder um es für die Laien unter Euch Tierbanausen noch genauer zu erklären: „Ich bin eine Gazelle gefangen im Körper einer Rundschwanzseekuh“. Wer bisher kein Bild von mir im Kopf hatte... Bitte gerne.


Um meine Manatee-Figur zu halten, habe ich jetzt auch meinen Vertrag im Fitnessstudio gelöscht. Ich habe aber vor, mir ein anderes Studio anzusehen, welches im Kursangebot Jumping hat. Also auf so Trampolinen. Ob die Dinger mein Gewicht halten ist zwar mehr als fraglich, aber es hört sich lustig an. Und lustig ist gut. Ich erwarte da natürlich als Startmusik den Titelsong der Gummibärenbande. Sonst kann ich das nicht ernst nehmen.

Seht mich also, wie ich versuche, ästhetisch auf einem dieser kleinen Dinger rumzuhüpfen.


Seid gespannt und voller Vorfreude,


Eure Mirjam


17.3.18 16:21, kommentieren

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Nur noch acht Tage - oder: Ich bin absolut im Training

Freunde,


nur noch acht Tage bis zum – wie die anderen sagen - „ DEM Event“ des Jahres.


Muddy Angel Run, Köln. Startzeit 10:20h.


Die Unlust Vorfreude steigt stetig und da ich seit fünf Wochen nicht mehr im Fitnessstudio war, kann ich voller Überzeugung sagen, dass ich absolut gut im Training bin. Laut der WhatsApp Gruppe der ich angehöre (ich bin sogar einer der Gruppen-Admins!) soll es da wirklich Damen geben, die so richtig regelmäßig laufen gehen. Also so richtig. Mit guten Joggingschuhen und passenden, atmungsaktiven Sportklamotten. In der Natur. Draußen. Ohne Netflix. Oder Game of Thrones.


Ich dagegen besitze lila Turnschuhe und 'ne schwarze Sportleggins in Übergröße, die die unvorteilhaften Zonen nur noch mehr zur Geltung bringt. Nun gut, dieser Körper war auch ohne irgendwelche OP-Eingriffe sehr teuer, also warum sollte er dann nicht gezeigt werden?

Alles erotische Nutzungsfläche, da hat ja so ein dünner Mensch gar keine Erfahrungswerte... Ich schweife ab.


In acht Tagen ist es also soweit. Auch wenn ich nach wie vor die Hoffnung habe, kurzfristig an einen Bänderriss zu kommen, aber, anders als mit Viren aus dem Kindergarten der Tochter, gestaltet sich das etwas schwieriger.

Mitunter habe ich gehört, dass das wohl nicht ganz schmerzfrei sein soll UND man muss sich unter's Messer legen. Letzteres würde ich nur für anständige Brüste tun.


Doch wer A sagt muss auch B sagen (WELCHER VOLLPFOSTEN HAT DIESEN SATZ EIGENTLICH IN UMLAUF GEBRACHT?!) und so werde ich selbstredend an einem Samstagmorgen um halb acht – AN EINEM SAMSTAGMORGEN UM HALB ACHT!!! -in mein Sportoutfit steigen, inkl. Leggins (hier hat niemand von einer Spaßveranstaltung für's Auge gesprochen...!) und mich zusammen mit 14 anderen Weibern Mädels durch Schlamm und Dreck wühlen. Potenzielle Zuschauer werden mich wahrscheinlich gar nicht wirklich wahrnehmen können, da ich das Feld von hinten aufrollen werde, aber was macht man nicht alles für die Freundschaft...


In diesem Sinne

1 Kommentar 8.9.17 14:39, kommentieren