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Nur noch acht Tage - oder: Ich bin absolut im Training

Freunde,


nur noch acht Tage bis zum – wie die anderen sagen - „ DEM Event“ des Jahres.


Muddy Angel Run, Köln. Startzeit 10:20h.


Die Unlust Vorfreude steigt stetig und da ich seit fünf Wochen nicht mehr im Fitnessstudio war, kann ich voller Überzeugung sagen, dass ich absolut gut im Training bin. Laut der WhatsApp Gruppe der ich angehöre (ich bin sogar einer der Gruppen-Admins!) soll es da wirklich Damen geben, die so richtig regelmäßig laufen gehen. Also so richtig. Mit guten Joggingschuhen und passenden, atmungsaktiven Sportklamotten. In der Natur. Draußen. Ohne Netflix. Oder Game of Thrones.


Ich dagegen besitze lila Turnschuhe und 'ne schwarze Sportleggins in Übergröße, die die unvorteilhaften Zonen nur noch mehr zur Geltung bringt. Nun gut, dieser Körper war auch ohne irgendwelche OP-Eingriffe sehr teuer, also warum sollte er dann nicht gezeigt werden?

Alles erotische Nutzungsfläche, da hat ja so ein dünner Mensch gar keine Erfahrungswerte... Ich schweife ab.


In acht Tagen ist es also soweit. Auch wenn ich nach wie vor die Hoffnung habe, kurzfristig an einen Bänderriss zu kommen, aber, anders als mit Viren aus dem Kindergarten der Tochter, gestaltet sich das etwas schwieriger.

Mitunter habe ich gehört, dass das wohl nicht ganz schmerzfrei sein soll UND man muss sich unter's Messer legen. Letzteres würde ich nur für anständige Brüste tun.


Doch wer A sagt muss auch B sagen (WELCHER VOLLPFOSTEN HAT DIESEN SATZ EIGENTLICH IN UMLAUF GEBRACHT?!) und so werde ich selbstredend an einem Samstagmorgen um halb acht – AN EINEM SAMSTAGMORGEN UM HALB ACHT!!! -in mein Sportoutfit steigen, inkl. Leggins (hier hat niemand von einer Spaßveranstaltung für's Auge gesprochen...!) und mich zusammen mit 14 anderen Weibern Mädels durch Schlamm und Dreck wühlen. Potenzielle Zuschauer werden mich wahrscheinlich gar nicht wirklich wahrnehmen können, da ich das Feld von hinten aufrollen werde, aber was macht man nicht alles für die Freundschaft...


In diesem Sinne

1 Kommentar 8.9.17 14:39, kommentieren

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Wie ich einmal Promi-BB guckte...

Freunde,


ich habe es getan. Ich habe es wirklich getan. Aber – und das möchte ich bitte zu meiner Verteidigung dazu sagen – auch nur, weil ich krank bin und so was wie „ausschlafen“ kann...


22:15h, mitten in der Woche. Man könnte so viele Dinge tun. Fenster putzen (gäbe immerhin keine Schlieren), den Brockhaus auswendig lernen (wird hier jedoch schwierig aus Ermangelung einer Brockhaussammlung) oder zum wiederholten Male eine Folge von Friends gucken. Alternativen sind vorhanden.


Doch ich wollte es wissen, dieses Gefühl das man hat, wenn man es mit eigenen Augen gesehen hat. Was wird mich erwarten? Ekel? Scham? Freude? Begeisterung?


22:15h, Sat 1. „Promi“-Big Brother. Da werden also 12 „Prominente“ in ein Haus mit zwei Bereichen eingefercht und man wartet eigentlich nur darauf, dass sie sich irgendwann an die Gurgel gehen. Ich spoiler mal: Sie tun es ungefähr ab Folge 2 und es endet erst mit dem Auszug des letzten Bewohners.


Doch wer sind diese 12 „Prominenten“? Hier eine kleine Zusammenfassung:


  • Willi Herren. Schauspieler. Und Ballermann-Sänger. Als wirklich großer Lindenstraßen-Fan der ersten Stunde (kein Scherz!) ist mir er natürlich bekannt. Vielleicht mag ihm das einer mal bei Gelegenheit stecken, aber im Haus sind Kameras und die sehen ALLES. Und somit sieht auch der Zuschauer Dinge, die er so nicht sehen wollte. Auf der anderen Seite weiß ich natürlich auch nicht, was der hiesige BB-Gucker zu Hause überhaupt noch zu sehen bekommt, da ist also des einen Freud des anderen Leid...

  • Claudia Obert. Unternehmerin. Sie hat wohl auch schon beim Perfekten Promi Dinner mitgemacht. Nun also Promi-BB... So tief kann man sinken. Ich weiß ja nicht, was Frau Obert so genau beruflich macht, aber ihrem Alkohlgenuss nach zu urteilen irgendwas mit Wein und Champagner. Oder Alkohol generell.

  • Steffen van der Beck. Keine Ahnung, welche Art von Beruf er sich auf die Stirn schreiben kann, aber er ist der Ex von Jenny Elvers und das alleine scheint ausreichend, um als „Promi“ durchzugehen. Ein Schelm der Böses denkt, dass sich da der ein oder andere dann aber auch „Promi“ schimpfen darf, weil er mal über die Elvers gerutscht, die Elvers auf einen alkohlfreien Cocktail eingeladen hat...

  • Sarah Kern. Diese Plastikbarbie auf zwei knöchrigen Beinen... Was diese Dame monatlich an Make-up und echt schlecht ausgeführten Schönheits-OPs ausgibt, muss den Wert eines Eigenheims um ein Vielfaches übersteigen. Spätestens an Tag 2 muss der regelmäßige Zuschauer sich erschrocken gefragt haben, wer denn dieses Auslaufmodell mit Gummischlauch im Gesicht sei.

  • Eloy de Jong. Ehemaliges Boyband Mitglied von Caught in the Act. NATÜRLICH kenne ich ihn! Ich hatte Poster von ihm in meinem Zimmer. Und CD's. Und ich mag ihn und werde kein böses oder gar schlechtes Wort über ihn verlieren.

  • Evelyn Burdecki. Bachelor-Kandidatin. Ein Format, welches ich definitiv niemals schauen werde, da es mir absolut schleierhaft ist, warum sich halbwegs intelligente Frauen an einen schmierigen Typen ranmachen und ihre Mütter sich – zu Recht!!! - fragen, was in der Erziehung falsch gelaufen ist. Nachdem ich jetzt aber Evelyn Burdecki „kennenlernen“ durfte, weiß ich, dass man weder für den Bachelor noch für sonstige Formate dieser Art so etwas wie Intelligenz benötigt. Und auch Leonardo DiCaprio (sie haben sich angeblich recht gut „verstanden“...) muss sich gedacht haben „Dumm fickt gut“.

  • Jens Hilbert. Unternehmer. Mein heimlicher Favorit. Bei ihm schießt mir sofort die Milch ein und ich möchte ihn drücken, wie einen zu groß geratenen, viel zu dünnen Teddybär. Er ist wahrscheinlich der Einzige, dem das Geld egal ist (sollte er gewinnen, möchte er es spenden; habe Sat 1 bereits meine Kontodaten zukommen lassen, damit das auch schnell geht).

  • Dominik Bruntner. Mister Germany. Für den Bachelor hat es wahrscheinlich nicht gereicht, dann also Promi-BB...

  • Milo Moiré. Künstlerin. Nackt-Künstlerin um genau zu sein. Ja, sie hat schöne Brüste (Frau Kern, SO geht das!), aber das war es dann auch schon. Ach, und ihr schweizer Akzent ist ganz niedlich.

  • Sarah Knappik. Auch bekannt als Sarah Dingens. War schon im Dschungel-Camp und somit eigentlich bestens vorbereitet im Umgang mit schleimigen Kakerlaken Menschen. Und sie hat's wieder verbockt. Wobei ich glaube, dass das arme Ding nur A sagen muss und man legt ihr B in den Mund.

  • Maria Hering. Die hat noch nicht mal eine Berufsbezeichnung. Aber sehr, sehr große Brüste. War für Sat 1 ausreichend und scheint der Garant für eine „Promi“-Laufbahn zu sein.

  • Zachi Noy. Schauspieler. Wirklich. Wer kennt sie nicht, die guten, alten Eis am Stiel Filmchen. Hat man bei vielen Männern die Hoffnung, dass sie im Alter immer attraktiver werden (George Clooney ist das beste Beispiel dafür), ist diese Rechnung bei Zachi Noy leider nicht aufgegangen.


Ich habe den Abend überlebt. Mit einem Gefühl der Fassungslosigkeit. Fassungslos über die Kandidaten, aber auch fassungslos über mich, dass ich diesen Abend ohne jeglichen Alkohol oder gar Drogen überstanden habe.


Um diese verstörenden Bilder – sie werden mich noch lange verfolgen - wieder aus meinem Kopf zu bekommen, widme ich mich jetzt meiner Game of Thrones Staffel.


In diesem Sinne...







1 Kommentar 24.8.17 10:15, kommentieren